
Das Interview mit Greg LeMond in der Süddeutsche Zeitung muss in die Welt getragen werden. Ich könnte mich hier jetzt seitenlang darüber aufregen, was der Ein-Eier aus USA so alles angerichtet hat, aber mal ehrlich, wir wissen es doch alle … schon immer … entweder will man es nicht wahr haben oder es ist einem egal.
“Obwohl er [Lance Armstong] vor zwei Monaten noch sagte, er würde gerne noch ein paar Jahre fahren. Die Ermittlungen in den USA nach Floyd Landis’ Aussage setzen ihn wohl unter Druck. Es wird Zeit, dass er geht. Er und seine Leute waren meiner Meinung nach mit das Schlimmste, was dem Radsport passiert ist. [...] Wenn er ein normaler Fahrer wäre und kein Krebs-Überlebender mit einer Maschine um sich herum - dann wäre er schon lange draußen.”
Here is to you Mr LeMond - I salute you!








12 Kommentare
Respekt, Mr. LeMond!
uuuuups. der mann ist gut, weitermachen
pffh…
als wenn der sich nix zur aktiven Zeit reingeschmissen hätte.
So wie der heute aussieht :-)
Profiradsport ist Arschlochradsport !!!
Ich habe den Artikel auch mit Interesse gelesen, allerdings sollte man immer bedenken, dass diese Artikel nur eine Ansichtsweise der ganzen Geschichte darstellt. Wer kann sagen das alles in diesem Artikel 100% stimmt? Mr. LeMond wird sich selber auch nicht als Buhmann darstellen. Allerdings glaube ich auch das einiges an dem dran ist was er schreibt. Die UCI macht doch einen sehr korrupten Eindruck. ;)
hab den Artikel (klar: subjektiv, aber SEHR zu empfehlen) gestern als Anstoß genutzt um auf dem 18. Geb. meiner Cousine eine Diskussion über Doping im Fußball (u.a. das ‘54er Hepatitis C-Phänomen) anzuzetteln. Das war spannend. Kritik an den involvierten Verbänden (UCI, FIFA)? Fehlanzeige! Im Gegenteil: heftige Gegenwehr.
Es gibt einfach Leute, die es nicht wahrhaben wollen, dass Menschen aus wirtschaftlichem Interesse oder anderen niederen Beweggründen den Verstand ausblenden und über Leichen gehen - im Wahrsten Sinne des Wortes.
Dieses ewige Relativieren geht mir noch mehr auf den Sack als das Doping selbst! Ach das Doping ist mir scheissegal was das Arschloch sonst so anstellt find ich viel schlimmer … !
Stichwort: “Er hat mein Leben verändert”
Da wird der Sponsorenvertrag nicht mehr verlängert, die Nachbarn schauen einen blöd an und die Tochter fliegt von der Schule (teilweise frei erfunden, aber nicht unrealistisch).
Andere Menschen zu dominieren muss schon ziemlich toll sein, Mr.Ar***
Der Mann traut sich was. Ist aber wohl doch nicht so wirklich überraschend. Hier habe ich noch mal nen alten Artikel rausgekramt. Der macht die Verflechtungen zwischen Industrie und Sport sehr deutlich. http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~EAD19ACC76E244FC6A400DEDD40A9092F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Ich verstehe diese negativen Emotionen kein Stück, was ist denn unser Problem? Es handelt sich um Profisport, es ist korrupt, es ist Mafia, es geht um viel Geld und im Hintergrund um Industrieinteressen. Lance ist einer von vielen in diesem Kreislauf der schon so alt ist wie das erste Rennradrennen. Was ärgert uns denn, sein Gechick über viele Jahre alle Systeme zu beherrschen, das “Spiel” perfekt mit zuspielen? Stellt Euch doch mal die Frage was hat er auf der anderen Seite mit diesem dreckigen Geld positives gemacht? Wie vielen Menschen konnte er helfen, hat Ihnen Mut gegeben und Ihnen das Gefühl gegeben, ACHTUNG nach der Chemo geht es weiter. Das Rennradimage hat er nicht kaputt gemacht, das haben sicherlich so viele Menschen auf dem Gewissen das wir es hier nicht zusammen sammeln können. Ich werde Lance nicht auf einen Podest setzen, aber er hat gerade Kindern durch seine Stiftung geholfen, dass ist es doch worauf es ankommt.
Naja gut, wenn er natürlich Kindern geholfen hat, dann will ich mal nix gesagt haben …. pfffffffffffffffffffffffffffffzzzzzzz!
Wie sollten die Aschenbahn im Erdbeertal vor Livestrong schützen!
http://www.sportschau.de/sp/tour2010/aktuell/kw28/armstrong_fans_20100718.jsp
Aber so ein paar Klaqueure …….. ;)
Also, ich hatte selbst Krebs, aber der Armstrong mit seiner scheiss Stiftung geht mir da am Arsch vorbei! Die Stiftung hat elend hohe Verwaltungskosten und die Verknüpfung mit dem rein kommerziellen Zweig sind so offensichtlich! Es gibt eine prima deutsche Krebsstiftung, aber da macht kaum einer so ein Gewese drum.