Da muss ich doch glatt im Pfälzer-Bike-Blog lesen, dass Sie - und damit die Stadt Kaiserslautern - dem Verein Mountain-Bike Park beigetreten sind, weil sie sich davon wirtschaftliche Vorteile versprechen, insbesondere natürlich im Bereich Tourismus. Bravo, da haben Sie gut aufgepasst, das beweisst der Gäsbockmarathon, der Neustädter Marathon und SiS jedes Jahr aufs neue. Hochspeyer schickt sich ja auch gerade an einiges auf die Beine zu stellen.
Da gibt es aber eine Sache, die will mir nicht so richtig in den Kopf. Wer um alles in der Welt gibt sich denn dann unter Ihrem Namen als Vorsitzender des Pfälzerwald Vereins aus und wettert, unter anderem beim Natursport Open auf Johanniskreuz, immer dermaßen gegen die Mountainbiker, dass man glauben könnte die Apokalypse wird eines Tages auf Stollenreifen durch den Pfälzerwald rollen?
Mit dem Mann sollten Sie unbedingt mal reden, weil - und da sind wir zwei Hübschen uns doch schnell einig - der Wald gehört ja allen und es ist doch allemal besser, man geht aufeinander zu und arbeitet miteinander am Erhalt dieses einmaligen Gebietes, als sich in Grabenkämpfen aufzureiben und durch gegenseitige Schuldzuweisungen zu glänzen. Ich finde den Pfälzerwald Verein übrigens super und hoffe, dass der nochmal mindestens 100 Jahre alt wird. Gerade letztens hab ich noch mit einem jungen Menschen aus deren Reihen zwei Stunden übers Mountainbiken geredet - macht er nämlich auch gern, neben Wandern. Apropos wir haben im letzten Jahr mit Hilfe von Teilnehmern und der örtlichen Feuerwehr einen Wanderweg wieder freigelegt, die Ortsgruppe Weidenthal hat sich still gefreut!
Ach Herr Weichel, vielleicht lade ich Sie einfach mal zu SiS ein, damit Sie sehen können wie Waldfreunde aus ganz Europa feiern und fahren, die Umwelt gut behandeln und viel viel touristisches Geld ausgeben. Und dann trinken wir mal einen, Sie, ich und der Vorsitzende vom Pfälzerwald Verein. Also wir drei, wir könnten noch die zwei dicksten Freunde werden!

























7 Kommentare
Weichel ist gelernter Zoologe und aktuell durch und durch Politiker. Der dreht seine Fahne in den Wind, mehr geht nicht. Wer sich mit dem einlässt, ist selbst schuld. Wer ihm die Hand gegeben hat, sollte hinterher seine Finger nachzählen. Seine Lieblingssportart ist Bogenschießen. Ich hatte beruflich mit ihm zu tun, als der kinderlose Weichel Jugenddezernent in Kaiserslautern war. Ich habe oft genug erlebt, wie er Leuten gegenüber scheißfreundlich war, und sie dann, sobald sie aus dem Raum waren durch den Kakao gezogen hat.
Vorsicht vor diesem Typ!
Ach Herr Razor, wo bleibt den die Liebe. Ich rede doch auch immer schlecht über Dich … vielleicht liegt es ja an Dir … !?
Schön dass ihr einen Wanderweg freigelegt habt. War aber auch Teil der Sis-Strecke!
Genau weil der Wald ist ja für alle da.
Ich habe ja nicht behauptet, dass Weichel schlecht über mich geredet hat, denn wenn, dann war ich ja gar nicht dabei! Aber frag doch z.B. mal Deinen saarländischen Landsmann, den Chef des 1.FC Kaiserslautern ganz privat, was der von der Ehrlichkeit des Herrn Oberbürgermeister hält!
Dass Du schlecht über mich redest, ist doch eine Ehre für mich. Es soll Leute geben, über die redet gar keiner!
Ja schon klar, aber jetzt die “Ehrlichkeit” von Politikern überprüfen zu wollen kommt mir so ein bissel vor wie ne Jungfrau im Puff zu suchen. Und was den Stephan Kuntz angeht, der wohnt ja bei mir hinterm Wald, ich kenn ihn nicht, aber unsere beider Hunde gehen mit unserer beider Väter öfter mal spazieren … ich frag ihn mal … den Aaron … also meinen Setter. Übrigens wenn es um Ehrlichkeit geht da bist du auch nicht so weit vorne, DU HOSENSCHEISSER UND HEIMLICHSTARTER!!!
Zum Thema “Heimlichstarter” kann ich nur sagen, dass ich zwei mal vorhatte, bei SIS eine grandiose Show hinzulegen, und mich angemeldet hatte. Ich hatte vor, mir ein Rad aufzubauen, das Geschichte geschrieben hätte, und ich wollte alle per Handschlag begrüßen.
Doch “the show must go on”! Ich werde mich auf jeden Fall das nächste Mal wieder um einen Startplatz bewerben!