
Heute vor fünf Jahren fand in Berlin die erste Singlespeed-Weltmeisterschaft auf deutschem Boden statt. Gut, genau gesagt war es russischer Boden - der ehemalige Panzerübungsplatz in Fürstenwalde [Was jetzt auch nicht wirklich in Berlin liegt].
300+ extrem bespaßte Singlespeeder aus 17 Ländern feierten vier Tage lang die Auferstehung und den Untergang von Eingangdeutschland. Fabulous Disaster punkrockten auf der Warm-Up Party, nackte Engländer fuhren Treppenhäuser hinunter, schwedische Schotten pullerten in ihre Camelbaks, ein fitter Mann mit haarigen Beinen und Nudeln im Blut wurde Weltmeister, die Weltmeisterin aus California outete sich als George-W-Bush-Wählerin und Helga Bateman fuhr wie eine Gazelle durch den heißen Sand. Keiner der dort war, wird es je vergessen, für die Einen war es das Ende, weil Mainstream und so, und die Anderen wären am liebsten nie wieder von der geilsten Klassenfahrt der Welt nach Hause gefahren.
Tja und weil ich schon von jeher zu den Anderen gehörte, ist mir auf der Rückfahrt von Berlin Schlaflos im Sattel eingefallen. Damals hatte ich noch geglaubt, es ließe sich einfach organisieren. Wie man sich doch irren kann!
Weil wir konnten … !








8 Kommentare
Endlich mal jemand, der seine Ideen in die Tat umsetzt!
Und endlich mal jemand, der eine verdammt gute Idee hatte!!!
Kinder, wie die Zeit vergeht!
… und wann ist wieder Deutschland?
wann wird SIS SSWC?
So als Beispiel: an dem einem Wochenende SIS und am nächsten Wochenende dann SSWC.
bei diesem “denkwürdigen” Wochenende wäre ich gerne dabei gewesen!
Also SiS2009 war ähnlich gut. Waren lediglich zu wenig Engländer da.
Kathrins Idee find ich ausserordentlich gut.
Und dazwischen wird gefeiert!
kathrin, super idee. 10 tage weidenthal-festival mit SiS und SSWC. dann müssen die zelte aber übereinander gebaut werden.
ja, 2004 war schon großartig. denk ich gern zurück dran, fab d im knaack, joe breeze ride, die hostelabende, achund das rennen, boa….
rb