Schweinfort

Frankendoping

Schweinfurt ist - wenn überhaupt - eigentlich nur für Kugellager berühmt und für die ehemalige Fahrradkomponentenfabrik Sachs, die vor 10 Jahren von US-amerikanischen Heuschrecken gekauft wurde und nun unter dem Namen SRAM vor sich hin blüht! Aus diesem Stall stammen viele ehemalige und amtierende SiS-Sieger in fast allen Klassen. Es war also mal an der Zeit, sich auf den Weg in die nordbayrische Provinz zu machen und diesem Phänomen auf den Grund zu gehen.
An den tollen Schaltungskomponenten obigen Herstellers kann deren Erfolg nicht liegen, die fahren fast immer auf Singlespeedern. Also bleiben zwei Möglichkeiten: gutes Doping oder die Ernährung. Ich glaub, an der Ernährung kann es nicht liegen!
Der Schweinfurter an und für sich liebt zwei Quadratmeter große Schnitzel und er redet gerne stundenlang darüber, wo man selbige für möglichst wenig Geld verspeisen kann. “Wenn irgendwo (das “r” länger rollen) in Deutschland einer XXL Schnitzel verkauft, steht ein Schweinfurter Auto vor dem Laden!”
Von dem oben abgebildeten Gebinde (”7 Euro fuffzisch, billiger gehts nirgends”) habe ich geschätzt zwei Drittel verspeisen können und damit den Fleischbedarf eines Durchschnittseuropäers im Monat abgedeckt. Mir ist jetzt - 24 Stunden später - immer noch schlecht und ich muss komischer Weise an Monty Python Filme denken.
Noch ein Pfefferminzplätzchen … ???

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